Wie es bei der Liebe oft so ist, war es ein Zufall der mich vor über 10 Jahren ins “Tacheles” zu einem Konzertabend trieb. Eine Bekannte spielte dort mit ihrer Band als Support für eine befreundete und hier völlig unbekannte Band aus New York namens Blonde Redhead.
Meine Bekannte glänzte als Gitarristin und der Abend schien seinen Höhepunkt erlebt zu haben, als Kazu Makino mit zwei identisch (gut) aussehenden Begleitern auf die Bühne schwebte. Mit dem ersten Song war es um mich geschehen…. Kazu absolut charismatisch, wunderbar exzentrisch und mit einer Stimme gesegnet, die mich bis heute in ihren Bann zieht. Begleitet wurde ihr Gesang von einem noisy Gitarren-Sound, der mich nicht mehr still stehen ließ.

Wer jenseits der aktuell gehypten New Yorker Bands etwas für sein musikalische Herz tun will, ist bei Blonde Redhead bestens aufgehoben. Das aktuelle Album “23″ (2007) war bisher das kommerziell Erfolgreichste der Band. Etwas unbequemer und quitschiger sind die Vorgängeralben wie “Fake Can Be Just As Good” (2005).
TIPP: Konzertmitschnitt Mc Carren Park aus dem Jahr 2007
Check out: Baeblemusic http://www.baeblemusic.com/allConcerts.aspx
Konzert-Mitschnitte in guter Soundqualität, u.a. von 1990s, Anna Ternheim, Au Revoir Simonem , Beirut, Ben Kweller, British Sea Power, I’m From Barcelona, Lykke Li, Mando Diao, New Pornographers, Of Montreal, Peter Bjorn and John, The Raveonettes, The Veils und und und…